Kurzzusammenfassung Vortrag vom 22.02.2010
Hier finden Sie in knapp und bündig die wichtigsten Aussagen der beiden Vorträge.
Biphosphonate
Biphosphonate werden bei Osteoporose und bei einem zu hohen Calciumspiegel bei Nebenschilddrüsentumoren eingesetzt.
Link zu Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biphosphonat
In bezug auf Sd-Hormoneinnahme gilt das gleiche wie bei Calciumeinnahme: es müssen 2 Stunden zwischen den
Einnahmen der beiden Medikamente liegen.
Vortrag I Logopädie Herr & Frau Hübner:
Vorraussetzung für Stimme ist die Atmung und das Stimmorgan = Kehlkopf
Zu Sprechen benötigen wir:
Beim Ausströmen der Atemluft durch den Kehlkopf werden die Stimmlippen in Schwingungen versetzt, dadurch ensteht die Stimme.
Es gibt drei Grundformen bei Stimmbandschädigungen:
60 %der Stimmbandlähmungen entstehen durch SD- Operationen
Tritt eine Stimmbandlähmung nach Op auf gilt folgendes:
Tritt nach 3 Monaten bis zu max. 2 Jahren nach SD-OP keine Verbesserung der Stimme ein so sind die Therapieformen der Logopädie
ausgeschöpft.
In diesem Fall hilft dann nur noch der Gang zum Phonochirurgen.
Die Fachärzte für Stimmbandlähmungen/verletzungen sind:
HNO als erste Anlaufstelle vor SD-OP
HNO mit Spezialgebiet für Stimm - und Sprachstörungen
Phoniater = Facharzt für Stimme und Sprache
Phonochirurg = Facharzt für Operationen an den Stimmlippen
Stimmübungen:
Verbesserungen der Stimme erfolgen im Schnitt nach 2-4 Wochen. Nach dem Zeitraum merkt der Fachmann das die Stimme wiederkommt.
Nach 8 Wochen ist eine merkliche Verbesserung der Stimme vorhanden
Die Stimmlippen = Stimmbänder sowie die sich darauf befinden Schleimhautschicht können Hormonschwankungen unterliegen.
Die weiblichen Sexualhormone und der Zyklus der Frau können sich sich beispielsweise bei Sängerinnen auf die
Stimme auswirken.
So gesehen können sich auch SD-Hormone auf die Stimme indirekt auswirken.
Vortrag II Krankengynmastik Herr Öschay:
Der Vortrag mußte aus Zeitgründen abgebrochen werden, da das Zeughaus Augsburg abends bis 22 Uhr geöffnet ist.
Danach ist Schluß und Feierabend.
Ich werde mich aber darum bemühen das dieser Vortrag ins einer ganzen Länge nochmals abgehalten wird.
Muskelaufbau:
Es gibt zwei Eiweißarten in den Muskeln die sich Aktin und Myosin nennen. Diese beiden Elemente sind ineinander verzahnt. Stellen Sie sich das ähnlich wie zwei Zahnräder vor die perfekt ineinander greifen.
Damit der Muskel sich nun zusammenziehen kann braucht er noch etwas anderes:
Er benötigt einen Reiz durch den Nerven. Dieser Reiz wird durch den Nerv elektrisch geschickt und dann wird genau an dem Punkt
an dem der Übergang von einer winzigen Muskeleinheit zur nächsten ist, dieser elektrische Reiz in einen biochemischen umgewandelt.
Stellen Sie es sich so vor, wie wenn der Reiz zuerst das Auto benutzt und der Nerv die Autobahn ist. Jetzt nimmt das Auto die Abfahrt zur Muskelstelle XY und schwubs steht es vor einem großen See. Der Reiz kann mit dem Auto aber nicht über den See, also was macht er? -Er steigt in die Fähre um, schippert über den See , drüben angekommen setzt er sich ins Auto und saust weiter.
Genau für diesen Vorgang vom Auto auf's Schiff und vom Schiff auf's Auto ist die Umwandlung von eklektrischen in biochemischen Reiz und von biochemisch wieder in elektrisch....und dazu benötigt der Körper Calcium.
Ohne Calcium keine Muskelbewegung, weil die Reizweiterleitung nicht funktioniert und nun wissen Sie auch warum SD-Operierte oder SD-Erkrankte oft Porbleme mit den Muskeln haben. denn oftmals ist ihr Calciumhaushalt gestört.
SD-Hormone wirken auf den Eiweißstoffwechsel im Muskel. Dadurch das in den Muskeleinheiten sich die Eiweßarten Myosin und Aktin befinden die sich bei der Muskelkontraktion zusammenziehen, haben SD-Patienten genau hier einen Knackpunkt, der ihnen häufig Beschwerden machen kann