Was kann ich für meine Gesundheit tun?
Oft ist es in unserer Gesellschaft noch so, dass man "funktionieren" muss um den Vorstellungen zu entsprechen und deshalb muss es erst zu einer Erkrankung kommen, bis man einsieht, dass man etwas für sich tun soll und muss.
Wer an einer chronischen Erkrankung leidet, die auch das psychische Wohlbefinden beeinträchtigt, der sollte einiges ändern. Wir haben schon immer gehört, dass man "Nein" sagen lernen muss, dass man sich Zeit nehmen soll. Das soll man nun wirklich. Das sind keine leeren Floskeln.
Hilfreich kann folgendes sein:
Angebotene Unterstützung annehmen in der Gemeinde, Selbsthilfegruppen, Internet-Foren
Einen psychologischen Berater aufsuchen für Gespräche und für eine weitere Orientierung
Geduld haben - wenn es auch immer wieder Tiefs gibt, die einen herunterziehen und zurückwerfen, so geht es auch mal wieder vorwärts.
Die Krankheit annehmen, nicht dagegen ankämpfen, sich mit ihr arrangieren, da viele SD-Erkrankungen chronisch sind.
Die eigenen positiven Seiten und Fähigkeiten sehen und umsomehr anerkennen. Man ist nicht ein "totales Wrack" weil ein Organ gestört ist. Man ist genau so wertvoll und als das soll man so auch empfinden.