Hallo, ich bin Rebecca, ich bin 33 Jahre alt. Ich arbeite als PTA in einer Apotheke.
Mein Weg, der mich dazu geführt hat, mich auf dieser Seite zu zeigen ist lange. Er begann vor ca. 10 Jahren. Damals ging es mir sehr schlecht. Ich hatte viel Stress in der Arbeit und fühlte mich dem nicht mehr gewachsen. Aber, man gibt sein Bestes und macht einfach weiter, die anderen schaffen es, also kann ich das genauso, war mein Motto.
In dem Jahr bevor ich schwanger wurde, hatte ich das erste Mal eine richtig miese Situation, ich stand in der Arbeit und ich fühlte mich sehr schlecht, mein Herz pochte, ich konnte nicht mehr weiterarbeiten und bin sofort zu einem Arzt. Mein Blutdruck war viel zu hoch und ich kann mich noch sehr genau an den Teppichboden im Wartezimmer des Arztes erinnern. Es war ein Muster, das sich bewegte...unerträglich.
So ging mein Weg von diesem Hausarzt zu einem Kardiologen, weil ja mein Blutdruck zu hoch war. Ich bekam einen Betablocker verordnet. Ich nahm ihn eine Zeit lang. Mein Stress verging, ich fühlte mich ruhig, mein Blutdruck ging runter. Ich arbeite in einer Apotheke, deshalb war mir klar, dass ich dieses Medikament nicht recht lange nehmen werde. Ich wollte eine andere Lösung.
Ich erlernte Methoden zum Stressabbau. Ich versuchte Stress zu vermeiden.
Dann ging es wieder eine Zeit besser, ohne Medikamente.
Ich wurde schwanger, auch während der Schwangerschaft war mein Blutdruck zu hoch. Als meine Tochter geboren wurde, blieb ich 2,5 Jahre in Elternzeit. Ich war nie mit mir zufrieden. Ich wollte wieder arbeiten, nicht nur Mutter sein. Ich fing wieder in einer Apotheke zu arbeiten an. Nach 2,5 Jahren Pause war das toll. Vieles hatte sich verändert, doch es war richtig und gut für mich.
Dann bekam ich eine eitrige Mandelentzündung und in dieser Zeit bekam ich Zweifel... Ich hatte das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Alles vergessen zu haben. Versagt zu haben. Nicht wieder zurück zur neuen Arbeit gehen zu können. Hatte keine Kraft, keine Energie, stellte mich und alles andere in Frage. Zweifelte an meinen Fähigkeiten als Mutter und Hausfrau. Ich hatte Angst. Vor allem und jedem. Meine Schwiegermama ging mit mir zu meinem Hausarzt. Wir ergatterten einen kurzfristigen Termin bei einem Psychologen. Der hat mich 2 Minuten reden lassen. Meine Schwiegermama erklärte ihm meine Situation, da ich nicht wusste was ich sagen sollte. Ich saß nur da, und innerhalb von 3 Minuten stand die Diagnose: mittelschwere Depression. Ich wurde 6 Wochen krank geschrieben, sollte ein Antidepressivum einnehmen und er gab mir ein angstlösendes Mittel mit. Das sollte ich nehmen, denn ich sei ja nicht suchtgefährdet. Woher wusste er das alles? Nach 3 Minuten meiner Anwesenheit?
Wenn ich die Medikamente so einnehme wie er sagt, dann werde ich mich nach 2 Wochen wie neu geboren fühlen. Mit diesen Worten wurde ich weggeschickt. Dem war nicht so. Mir ging es immer schlechter. Ich testete eine viertelte der angstlösenden Tbl. und es war besser... Aber das war nicht mein Weg...das fühlte ich damals schon.
Doch was war mein Weg? Wer konnte mir helfen?
Ich bekam Adressen von Psychologen. Mit diesem Psychologen stehe ich noch heute, nach 4 Jahren und 3 Monaten in Kontakt. Ihm hab ich mein Leben zu verdanken.
Er machte mir Mut. Mut das zu tun, was ich innerlich wollte. Ich wollte arbeiten. Ich ging voller Angst in die Arbeit, machte eine Wiedereingliederung. Ich saß oft nach der Arbeit heulend in meinem Auto und konnte es nicht glauben, dass ich diese paar Stunden Arbeit geschafft hatte...aus eigener Kraft. Und es war sehr anstrengend... ich hatte jedes Mal den Angstlöser bei mir, nur für Notfälle, falls ich nicht mehr weiter wusste, denn mir war ja klar, wenn ich eine viertel davon nehme bin ich angstfrei und so wie ich sein wollte.
Allerdings wollte ich so werden, ohne Chemie. Mein Psychologe bestärkte mich auf diesem Weg. Er ging auch sehr viel auf Thema Entspannungsübungen und Ernährung ein. Das führte bei mir zu einem Umdenken. Ich setzte das Antidepressivum ab, nahm Omega-3-Fettsäuren, von denen ich wusste, dass sie in hoher Dosierung antidepressiv wirken. Da ich ja seit meinem 9. Lebensjahr Vegetarier bin und auch keinen Fisch esse, konnte ich davon auch nie genug zu mir nehmen.
Ich wechselte die Arbeitsstelle, um vormittags arbeiten zu können, da meine Tochter in den Kindergarten ging. Und diese neue Arbeitstelle wirkte auch mit, dass ich heute hier diese Zeilen schreibe. Ich lernte so viel über gesunde Ernährung, Abnehmen, Vitalstoffe. Ich hatte den Mut mich selbständig zu machen, da ich dachte, ich hätte die Depression überwunden. Ich wollte helfen.
Ende Dezember letzten Jahres war es dann wieder so weit... Ich hatte 3 Tage sehr hohes Fieber und Grippe. Erste Anzeichen einer Depression kamen wieder. Ich fühlte mich schlapp, kam nicht auf die Beine... Ich zwang mich Sport zu machen, weil ich mich danach besser fühlte. Stand auf, wenn ich wach wurde, was teilweise sehr früh war und hatte Angst. Angst vor einer neuen Depression.
Ich ging weiter in die Arbeit... Wieder mit Angst, allerdings nicht so schlimm wie damals. Ich ging wie jedes Jahr zum Blut abnehmen...und bekam wieder die gleiche Aussage wie immer: eigentlich sind sie eine junge, gesunde Frau.
Ich nahm den Laborbericht mit nach Hause. Und begann selbst zu recherchieren. Ich las, dass die TSH Werte gesenkt wurden. Auf 2,5 meiner war bei 2,9. Ich zog meine alten Blutuntersuchungsergebnisse hervor, 2001 war der TSH Wert bei 4,5! Ich suchte weiter und fand die Schilddrüsenselbsthilfegruppenseite...und las. Nataschas Geschichte.
Voller Aufruhr machte ich einen Termin beim Endokrinologen. Und siehe da: Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion. Ich weinte erstmal, als ich das gesagt bekam. Mein Leben zog an mir vorbei... All die Situationen, die so schwer waren und vermeidbar gewesen wären. Ich hatte mich verändert. Ich sah mich beim Einkaufen im vollen Laden, als ich nicht wusste was ich einkaufen sollte. Ich sah mich vor dem Monster Spülmaschine, die nicht leer werden wollte. Ich sah mich voller Angst in der Arbeit... Ich sah all die Tränen und das Leid, das ich gefühlt hatte. Und die verlorene Zeit, die ich glücklich mit meiner kleinen Tochter und meinem Mann hätte verbringen können. Und all den Schmerz, den andere für mich gefühlt hatten.
Und dieser Arzt sagte mir einen wichtigen Satz: Im Leben darf man nicht zurückblicken. Nun ist es vorbei. Ich schleppe meinen Körper nicht mehr voller Angst mit meinem starken Geist durchs Leben. Ich gehe meinen Weg. Und ich biete jedem, der Interesse hat an, mehr über Alternativen zu erfahren. Alternativen, die die Gesundheit begleiten und erhalten können. Wie kann ich meinem Körper das geben, was er braucht? Ich habe die Erfahrung mit einem Gerät gesammelt. Damit konnte ich den Erfolg meiner Ernährungsumstellung und den Vitalstoffen, die ich mir zuführte sichtbar machen.
Ich gehe meinen Weg weiter, um anderen ein Lichtblick im Dunkeln zu sein. Ich biete auch Euch die Möglichkeit, Eure Gesundheit durch orthomolekulare Vitalstoffe und gesunde Nahrung zu verbessern.
Wenn Interesse besteht, mit einer Messung in Euren Körper zu schauen, etwas über Ernährung und Vitalstoffe zu erfahren oder Ihr präventiv Eure Gesundheit erhalten wollt, dann meldet Euch gern bei mir unter:
Rebecca